publiziert am 14. 03. 2026 um 00:00
Einmal mehr ein sehr spezielles Programm, wo ich mitsinge:
Datum: 14. März 2026, 18:00 Uhr bis ca. 19:45 Uhr
Ort: Kirche St. Peter und Paul, Winterthur
Chor
Musiker
Liturgie
Veranstalter Katholische Kirche in Winterthur – Pfarrei St. Peter und Paul

Der vierte Sonntag der Fastenzeit trägt den Namen Laetare (lateinisch für „Freue dich“).
Er markiert ungefähr die Mitte der Fastenzeit und hat traditionell einen etwas
freudigeren Charakter als die übrigen Fastensonntage. In der Liturgie dürfen
beispielsweise rosafarbene Paramente verwendet werden – als Zeichen der
Vorfreude auf Ostern.
Der Name stammt aus dem Anfang des lateinischen Introitus der Messe: Laetare Jerusalem („Freue dich, Jerusalem“).
Der französische Komponist François Couperin (1668–1733) war einer der bedeutendsten Musiker des französischen Barock und Organist an der königlichen Kapelle in Versailles.
Seine Messe pour les Couvents („Messe für die Klöster“) ist eine Orgelmesse aus dem Jahr 1690. Sie gehört zur französischen Tradition der alternatim-Messe: Gregorianischer Gesang und Orgelstücke wechseln sich innerhalb der Liturgie ab. Die Orgel ersetzt dabei einzelne Teile des Gesangs und kommentiert musikalisch die liturgischen Abschnitte.
Die Messe ist für eine eher kontemplative klösterliche Liturgie gedacht und verbindet gregorianische Tradition mit der reichen Klangsprache des französischen Barock.
Das Werk von François Couperin hat meine Sing-und-Wald-Freundin Susan über sehr lange Zeit eingeübt - und das «cromhorne sur la taille» ist mein absolutes Lieblingsstück geworden. Darum freue ich umso mehr, Teil der gregorianischen Schola zu sein.
Den Flyer zur Schola habe ich gestaltet.

Hinweis: dieser Blog wiederspiegelt meine persönliche Meinung und hat nichts mit meiner Anstellung als Dozent der zhaw noch mit anderen Anstellungen zu tun.