Ein Verfahren, um lineare Gleichungssysteme aufzulösen.
lineares Gleichungssystem Ein lineares Gleichungsystem mit n Gleichungen und n Unbekannten x sieht so aus:
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Das Gleichungssystem kann auch in Matrixform dargestellt werden:
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oder kurz
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Das ist eigentlich “nur” eine andere Schreibweise.
Man löst nun das Gleichunsystem, indem man es in die Form
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bringt, und nachher rückwärts aufllöst:
Aus der letzten Zeile kann man xn ausrechnen. Han man aber xn, kann man mit
der zweitletzten Zeile xn-1 ausrechnen; etc...
Die Gleichungssysteme 4 und 2 haben die gleiche Lösung x1...xn. (Nein, das
beweise ich nicht.)
Das Vorgehen ist eigentlich das gleiche, wie wenn man ein Gleichungsystem von
Hand löst:
Man nimmt Zeilen von A und b, multipliziert sie mit geeigneten Faktoren und
zählt sie voneinander ab bzw. addiert sie:
Weil das mit Indexen und so recht kompliziert ist
1 und ich es
auch nicht mehr so genau weiss (und mein LATEX2
Compiler sowieso heute dauernd auf
die Nase fällt 2,
was aber an mir liegt), mache ich einfach ein
Beispiel: Gegeben sei das 3 . 3 Gleichungssystem
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was also folgendem A und b entspricht:
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Ich nehme nun Zeile 1 mit 2 multipliziert und ziehe die zweite davon ab: Das Ergebnis schreibe ich in die 2. Zeile:
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Das gleiche mit Zeile 1 mit 3 multiplieziert und die dritte abziehen:
![]() | (8) |
Nun das gleiche mit den beiden letzten Zeilen: Zeile 2 mit 2 multiplieren, Zeile 3 davon abziehen:
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Wir haben unser System 5 also in die folgende Form gebracht:
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Das kann man nun einfach lösen, indem man rückwärts einsetzt: man erhält:
![]() | (11) |
Und nun gehe ich schlafen.
Typeset in LATEX2
using OzTEX4.0 on iBook.
Quellcode: gauss.tex
nach: Prof. Jürg Marti, Numerische Mathematik I (2.1, Ordner V), ETH Zürich, 199?